Über mich

Ich bin Monika Brigitte Elsen.

Geboren in der Eifel führte mich mein Weg nach Berlin, viele Jahre in die Schweiz und schließlich nach Marokko. Heute lebe ich mal hier, mal dort – dort, wo gerade Menschen, Projekte oder Landschaften mich rufen.

Ich schreibe Bücher, Märchen und Essays, entwickle Naturprodukte, begleite Reisen und gestalte Workshops. Doch hinter allem steht dieselbe Haltung:

Ich staune gern.

Über Menschen.
Über Pflanzen.
Über alte Kulturen.
Über Geschichten.
Über das, was zwischen den Zeilen liegt.

Dieses Staunen begleitet mich seit vielen Jahren. Es hat mich immer wieder dazu gebracht, Fragen zu stellen, Neues zu lernen und Zusammenhänge zu entdecken, die auf den ersten Blick nicht sichtbar sind.

Die Natur wurde dabei zu meiner wichtigsten Lehrerin. Aus ihr entstand meine Begeisterung für Heilpflanzen, altes Wissen, Kulturen und die Geschichten, die Menschen miteinander verbinden.

Wiborada ist deshalb für mich weit mehr als ein Unternehmen. Es ist ein Ort, an dem Reisen, Naturwissen, Begegnungen und Geschichten zusammenfinden.

Ich bin eine Reisende.
Durch mein Leben.
Durch die Natur.
Durch Verbindungen.


Mein Lernweg

Mein Fundament der letzten 15 Jahre für mein heutiges Angebot «Wiborada»:

  • Februar 2019-November 2019 – Akademie Allgäuer Kräuterwelt e. V.: Fachausbildung Selbstversorgung
  • Juni 2019 2. Vorarlberger Kräutertage – St. Arbogast
  • Oktober 2018 „Urpflanzen – Kraft, Wissen und Weisheit der alten Wesen, mit Renato Strassmann“,
  • Juli 2018 Natur- und Wildnisschule Teuteburger Wald, Wildnis im Kopf (Dr. phil. Christian Rätsch und Dr. phil. Claudia Müller Ebling)
  • März 2018 Kinesiologie: Touch for Health I – IV – Heilpraktikerschule Luzern
  • Januar 2018-Januar 2019 Fernstudium holistischer Ernährungsberater – Akademie der Naturheilkunde
  • Oktober 2017 Schamanisches Wissen unserer Kultur (Dr. phil. Christian Rätsch und Dr. phil. Claudia Müller Ebling), Bio Paradies Eppan, Südtirol
  • Juni 2017 Vergessenes Wissen – 3. Internationale Heilkräutertage Klagenfurt
  • Mai 2016-April 2017 Grundausbildung Pflanzenheilkunde – Institut für ganzheitliche Kräutermedizin, Oberarth
  • 2014 Ausbildung Kartenlegen nach Mlle Lenormand – Gabriella Trippold, Praxis für Lebensberatung, Waltenschwil

Diese Liste beleuchtet sehr schön den Weg meiner inneren Berufung. Mein beruflicher Lernweg hingegen lag in der Organisation und Verwaltung in unserer heutigen strukturieren fachlichen Welt.

Nomen est Omen – Monika Brigitte Elsen

So wäre da z. B. das M. Auf und Ab. Zeichnete man meine Stationen auf einer Landkarte, dann kämen zumindest die Spitzen mehrfach zum Vorschein. Auch mein Lebensweg war nie geradlinig. Wie ein Pendel. Zwischen Bankenwelt und Natur. Zwischen Reichtum und Armut. Zwischen Familie und Alleinsein. Glaubt man den Astrologen so wurde mir diese «Zerrissenheit» bereits in die Wiege gelegt. Steinbock, Aszendent Waage. Der Pluto beherrscht mein Geburtshoroskop und zeigt als Planet der Unterwelt Schattenseiten, verborgene Kräfte und die Fähigkeit, alte Lebensstrukturen loszulassen, um völlig neu zu entstehen. Auch im chinesischen Horoskop bin ich einerseits ein Feuerpferd, andererseits vom Aszendenten her ein Büffel. Bezeichnend dafür, dass ich Stabilität ersehne und ebenso wie der Steinbock mit Durchhaltevermögen und Disziplin hohe Gipfel erstürmen kann. Das «Erstürmen» passt dann aber wieder besser zum Feuerpferd, dass wild und frei von Projekt zu Projekt galoppieren kann.

Natürlich habe ich mich auch mit Runen beschäftigt. Zeichen können mächtig sein. Und das alte Runen-Alphabet wurde früher genauso verwendet, wie heute die Symbolik in den Kirchen, beim Segnen, in Riten. Als Glücksbringer im Kampf oder als Orakel für die nächste Richtung. Es gibt für Runen auch eine Art Numerologie. Anhand des eigenen Namens kann man sich eine Rune errechnen. Danach ist «meine» Rune Gebo. Sie sieht aus wie ein X. Sie steht für Geschenk oder Gabe (ich gebe gerne) und zeigt, dass zwei gegensätzliche Teile oder Kräfte friedlich zusammenkommen und sich ausgleichen. Immerhin…

Der Name Monika steht für «Einsiedlerin» und könnte sogar Nordafrikanischen Ursprungs sein. Brigitte geht auf die altirische Göttin Brigid zurück, die in der keltischen Mythologie als Schutzpatronin für Licht, Poesie und Heilkunst verehrt wurde. Kommen wir zum Namen «Elsen». Elsen wurden im Althochdeutschen die «Elfen» genannt. Anderen Quellen zufolge stammt «Elsen» aber auch von «Erle» ab. Wie war das mit dem Erlkönig? Zwischen Leben und Tod?.

Eines kann man zumindest rückblickend sagen: Im Dazwischen ist nicht nur ein Titel eines meiner Bücher. Dazwischen ist auch mein stetiger Besucherplatz in meinem Leben. Das Pendel ein Symbol dafür. Oder die Spirale, die in der Schnecke das Prinzip der Phi – des goldenen Schnitts – wunderschön versinnbildlicht. Und fasse ich all diese Deutungen zusammen, stehe ich für eine friedliche Verbindung zwischen dem Alten und dem Neuen. Dem mystischen und dem technisch-wissenschaftlichen. Dem Dunklen und dem Hellen.

Angekommen

Wiborada – meine Schlüsselfigur – begegnete mir 2019 in St. Gallen. Ich schrieb eine Geschichte über sie (Bestandteil des Buches: Im Dazwischen). Ich hatte damals das Bedürfnis, ihr ein Gesicht zu geben. Eine Persönlichkeit. Und nannte sie Aurelia. Denn Wiborada ist lediglich eine Bezeichnung für das was sie damals war: Ein Weiberrat.

Ich identifizierte mich mit ihrem Lebensweg. Auch sie muss im Dazwischen gelebt haben. Gebildet und des Lesens und Schreibens mächtig (unter den damaligen Lebensumständen, selbst bei höherer Abstammung, war das für eine Frau eine Seltenheit), Bezug zu Wissen und Büchern (sie rettete die Bibliothek des Klosters), als Heilerin und Beraterin tätig (selbst nach ihrem Tod pilgerten Menschen zu ihrer Grabstätte, um weiterhin Heilung zu erfahren).

Doch zunächst entstanden meine Pläne und Angebote neben meinem Bankjob nur diffus und punktuell – zunächst einfach auf dem «Papier» auf meiner alten Seite «Wiborada-monika.elsen.ch». Ich wusste, was ich anbieten konnte. An Ideen und Kreativität mangelte es mir nicht. (Meine Lebenszahl ist übrigens 29/11 – 11 = doppelte Kreativität) Aber an Zeit. Ich fühlte mich zerrissen, wie so oft. Und bevor «Wiborada» und meine Angebote wirklich rund werden konnten, musste ich wohl neben den Kelten noch meine anderen Wurzeln in Nordafrika finden und fühlen. Drei Jahre – bis Anfang 2026 – war mein Lebensmittelpunkt Merzouga, eine Oase am Rande der Sahara, und Sidi Kaouki, ein kleines Fischerdorf am Atlantik.

Heute bin ich zurück. Heute fühle ich mich angekommen. Nicht an einem Ort. Sondern in mir. In dem was ich geben kann. Aus einem Guss, wenngleich immer noch sehr vielfältig. Aber das ist auch gut so. Es ist für fast jeden etwas dabei. Seien es meine Produkte, die durch Kooperation mit mir – ans Herz gewachsenen -Produzenten und Kunsthandwerkern entstehen, seien es meine Workshops und Themenreisen, die ich dort anbiete oder entstehen lasse, wohin «es» mich ruft.

Vielleicht begegnest du mir einmal unterwegs? Oder auf einem Markt? du erkennst mich an meinem treuen Begleiter «Passepartout». Baujahr 2001! Wir sind bereits über 30 TKM zusammen gereist. Wir haben viel erlebt. Er ist zu meinem verlässlichen Begleiter und kleinen Zuhause geworden, wenn ich unterwegs bin.

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